Im Folgenden sind einige Fragen aufgelistet, die häufig von Frauen zum Thema Brustimplantate gestellt werden.
Was ist ein Brustimplantat?
Was ist Silikon?
Sind Brustimplantate aus Silikon sicher?
Wie werden Brustimplantate eingesetzt?
Sind Brustimplantate in verschiedenen Formen erhältlich?
Welche Implantatgröße sollte verwendet werden?
Welche möglichen Komplikationen können auftreten?
Wie lange werden meine Implantate halten?
Wann ist eine zweite Operation notwendig?
Wie lange dauert eine Operation zur Brustvergrößerung?
Was passiert, wenn die Implantathülle undicht wird?
Wieviel kostet mich das Einsetzen von Brustimplantaten?
Kann ich mit Implantaten stillen?
Soll ich regelmäßig zur Mammografie gehen?
Können Brustimplantate Krebs verursachen?
Ich habe gehört, dass Brustimplantate Erkrankungen des Autoimmunsystems, wie etwa Rheuma verursachen. Stimmt das?
Was ist ein Brustimplantat?
Typischerweise besteht ein Brustimplantat aus einer Silikonhülle, die mit Silikongel oder formstabilem, kohäsivem Silikongel gefüllt ist. Brustimplantate können aber auch mit einer Kochsalzlösung gefüllt sein. Es gibt jedoch nicht nur unterschiedliche Füllmaterialien, auch die Hülle, die das Gel umfasst, kann verschiedenartig beschaffen sein. Die Oberfläche kann entweder texturiert oder glatt sein. Ihr Facharzt für Brustvergrößerungen wird mit Ihnen die Vorzüge der verschiedenen Optionen besprechen und Sie bei der Wahl der für Sie am besten geeigneten Brustimplantate unterstützend beraten.
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Was ist Silikon?
Silikon ist ein Material, das aus Silizium hergestellt wird. Silizium ist eines der am häufigsten, natürlich vorkommenden chemischen Elemente.
Silikon wird in vielen Alltagsprodukten verwendet, u. a. in der Nahrungsmittelindustrie sowie in Medikamenten und Kosmetika, wie z. B. Lipgloss, Cremes und Lotionen. Silikone sind Kunststoffe oder sogenannte „Polymere“, die in Abhängigkeit von ihrer Struktur flüssig, gelartig oder fest sein können. Silikone sind seit über 50 Jahren fester Bestandteil der Konsumgüterindustrie. Weil sie biokompatibel sind (d. h. sie werden vom Körper nicht abgestoßen), werden Silikone auch in medizinischen Produkten, wie zum Beispiel Herzklappen und künstlichen Gelenken verwendet. In den letzten 30 bis 40 Jahren haben zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen und Studien gezeigt, dass Silikon als sicher angesehen werden kann.
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Sind Brustimplantate aus Silikon sicher?
Silikon gilt seit langer Zeit als eines jener Materialien, die sich aufgrund ihrer guten Verträglichkeit im Körper am besten für die Verwendung als Implantate eignen. Es wurde sowohl in Laborstudien als auch in klinischen Studien umfangreichen Tests unterzogen, um die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu belegen.
Silikon kommt in Medizinprodukten wie z. B. chirurgischen Instrumenten und Injektionsnadeln zum Einsatz, und es gibt Brustimplantaten eine natürliche Anmutung. Über die Erfahrungen mit Brustimplantaten wurden ebenfalls umfangreiche wissenschaftliche Daten gesammelt. Bisher konnten keine wissenschaftlichen Beweise gefunden werden, die Brustimplantate aus Silikon mit chronischen Bindegewebserkrankungen oder Krebs in Verbindung bringen.
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Wie werden Brustimplantate eingesetzt?
Ein Brustimplantat wird normalerweise entweder unter der Brustdrüse oder unter dem tiefer liegenden großen Brustmuskel (Musculus pectoralis major), der sich oben am Brustkorb befindet, eingesetzt. Der Schnitt für den Eingriff erfolgt meist in der Hautfalte unterhalb der Brust. Andere Möglichkeiten für die Schnittführung sind, den Hautschnitt um den Brustwarzenhof zu führen oder in der Achselhöhle zu setzen.
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Sind Brustimplantate in verschiedenen Formen erhältlich?
Ja. Brustimplantate werden in runden und anatomischen Ausführungen angeboten. Anatomische Brustimplantate sind in besonderer Weise geformt, um die natürliche Form der Brüste nachzuempfinden. Vom oberen Bereich aus (oberer Pol) fällt die Kontur des anatomischen Implantats langsam nach unten und außen hin ab und erzeugt dadurch eine dem natürlichen Aussehen entsprechende Projektion. Anatomische Implantate sind in verschiedenen Höhen und Projektionen erhältlich. Diese Vielfalt ermöglicht eine individuelle Wahl des Implantats in Einklang mit den anatomischen Gegebenheiten jeder Frau und ihren persönlichen Wunschvorstellungen, egal, ob es sich dabei um eine diskrete oder deutliche Vergrößerung handelt. Runde Brustimplantate stehen zu einer Vergrößerung der Brust in unterschiedlichen Größen und Projektionen zur Verfügung. Sie unterstützen das individuelle Erscheinungsbild des oberen Brustbereichs, speziell im Bereich des Dekolletés.
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Welche Implantatgröße sollte verwendet werden?
Ihre Wahl wird wahrscheinlich auf eine Größe fallen, die Ihrer Figur schmeichelt und Ihnen das natürliche Aussehen und Körpergefühl gibt, von dem Sie träumen. Die meisten Frauen wollen die strafferen und volleren Brüste, die sie vielleicht in jungen Jahren hatten oder nach denen Sie sich schon immer gesehnt haben. Sie möchten vielleicht auch den Abstand zwischen Ihren Brüsten verringern und herausfinden, wie Sie eine ausgewogene Balance zwischen Ihren Brüsten und der Gesamtform Ihres Körpers erreichen können. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Vorstellungen mit Ihrem Facharzt für Brustvergrößerungen besprechen, damit Ihre Erwartungen bei der Auswahl der Größe und Form der Implantate berücksichtigt werden können.
Für ein natürliches Aussehen ist es wichtig, dass Ihre neuen Brüste in Proportion zu Ihrem gesamten Körper stehen. Die Breite, Höhe und Projektion der Brüste sind dabei wesentliche Faktoren, die Sie in Ihre Überlegungen mit einbeziehen sollten. Die Breite der Brüste bestimmt u.a. den Abstand zwischen Ihren Brüsten (Dekolleté). Die Breite der Brüste bestimmt ebenfalls ihren seitlichen Abschluss mit dem Körper. Diese Kontur ist für das ausgewogene Erscheinungsbild zwischen Brüsten und Hüften von Bedeutung.
Durch den Einsatz von anatomischen Implantaten stehen Ihrem Facharzt für Brustvergrößerungen umfassende Variationsmöglichkeiten zur Verfügung, mit denen er Ihre Vorstellungen von einer optimalen Breite der Brüste, ohne übertriebene Prallheit im oberen Bereich der Brust, erfüllen kann. Ein Gespräch über Ihre persönlichen Wünsche bezüglich der Breite, Höhe und Projektion der Brüste kann Ihrem Facharzt für Brustvergrößerungen helfen, Ihre Idealvorstellungen in Bezug auf die Form und Größe Ihrer Brüste nach der Operation kennenzulernen.
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Welche möglichen Komplikationen können auftreten?
Mögliche Komplikationen in Zusammenhang mit Brustimplantaten sind selten. In manchen Fällen können jedoch folgende Probleme auftreten: Einreißen der Implantathülle, Kapselkontraktur, Nachoperation, Entfernung des Implantats, Schmerzen, Veränderungen der Empfindlichkeit von Brust und Brustwarzen, Infektionen, Narbenbildung, Asymmetrie der Brüste, Faltenbildung, Verrutschen des Implantats, Tastbarkeit/Sichtbarkeit des Implantats bzw. der Implantatränder, Komplikationen beim Stillen, Hämatom-/Serombildung, Nekrose, verzögerte Wundheilung, Schwund des Brustgewebes/Verformung der Brustwand, Kalkablagerungen und Schwellungen der Lymphknoten (Lymphadenopathie).
Sie können unter Umständen auch damit unzufrieden sein, wie sich das Implantat anfühlt, wie die durch den chirurgischen Eingriff entstandenen Narben aussehen oder wie die Brust im Fall von mit Kochsalzlösung gefüllten Brustimplantaten „schwabbelt“. Ihr Facharzt für Brustvergrößerungen sollte Sie vor der Operation umfassend über alle eventuell auftretenden Komplikationen informieren Hier finden Sie weitere Informationen zu möglichen Komplikationen.
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Wie lange werden meine Implantate halten?
Brustimplantate sind Medizinprodukte, die allmählich altern, sich abnutzen und unter Umständen irgendwann einmal entfernt oder ersetzt werden müssen. Ein derartiger Schritt sollte nach etwa 10 bis 20 Jahren in Erwägung gezogen werden, weil sich dann das Risiko für das Auftreten von Problemen erhöhen könnte. In Allgemeinen kann sich ein Implantat mit der Zeit abnutzen oder es kann einreißen. Wie lange ein Implantat eingesetzt bleiben kann, ohne Probleme zu verursachen, hängt u.a. von der Art des Implantats und der bei Ihnen durchgeführten Operation ab. Aufgrund von Erfahrungsberichten kann gesagt werden, dass anatomische Implantate mit hoch-kohäsiver Silikonfüllung ein geringes Risiko für ein Einreißen der Implantathülle haben.
Es ist wichtig zu bedenken, dass ein Brustimplantat, ganz gleich womit es gefüllt ist, nicht unbedingt ein Leben lang halten muss und dass unter Umständen ein Entfernen oder ein Austausch notwendig werden könnte.
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Wann ist eine zweite Operation notwendig?
Ist eine Patientin mit ihrem Ergebnis unzufrieden oder treten bei ihr Komplikationen auf, könnte unter Umständen eine zweite Operation nötig werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wie häufig er bei seinen Patientinnen bereits Korrekturen durchführen musste, und erkundigen Sie sich über die Notwendigkeit einer zweiten Operation.
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Wie lange dauert eine Operation zur Brustvergrößerung?
Eine Operation zur Brustvergrößerung dauert in der Regel 1 bis 2 Stunden. Die exakte Dauer hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, wie der vom Facharzt für Brustvergrößerungen angewandten Technik, dem Ort des Hautschnittes und der Positionierung des Brustimplantats. Obwohl es durchaus vorkommen kann, dass Ihr Operateur Sie unmittelbar nach dem Eingriff entlässt, sollten Sie dennoch darauf vorbereitet sein, im Anschluss an die Brustvergrößerung eine Nacht in der Klinik zu verbringen.
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Was passiert, wenn die Implantathülle undicht wird?
Wenn Sie Implantate haben, die mit Kochsalzlösung gefüllt sind, wird die Kochsalzlösung im Falle eines Risses einfach von Ihrem Körper absorbiert und Ihre Brüste werden flach. Sie werden sich anschließend einem neuerlichen Eingriff unterziehen müssen, damit ein neues Implantat eingesetzt werden kann.
In den meisten Fällen bildet sich um das Implantat eine Kapsel unterschiedlicher Konsistenz. Kommt es zu einem Einreißen eines mit Silikongel gefüllten Brustimplantats, wird sich das Silikongel im Allgemeinen nicht einfach in Ihrem Körper frei verteilen. Es wird höchstwahrscheinlich innerhalb der um das Implantat herum gelegenen Kapsel verbleiben. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass bei geringer Ausbildung der Kapsel sich das Gel z.B. bei Einreißen des Implantats im umliegenden Brustgewebe oder in anderen Geweben verteilt und in manchen Fällen einen spürbaren Knoten bildet. Bei Brustimplantaten, die mit kohäsivem Gel gefüllt sind, senkt das Gel das Risiko für ein Austreten im Fall eines kleinen Implantathüllenbruchs deutlich.
Der einzige Weg herauszufinden, ob Ihr Brustimplantat einen Riß aufweist, ist durch eine Untersuchung mittels Ultraschall oder Mammografie. Sollte Ihr Implantat tatsächlich undicht sein, müssen Sie sich einer neuerlichen Operation unterziehen, um das Implantat zu entfernen bzw. durch ein neues zu ersetzen. Wenn Sie Natrelle™ Implantate haben und der Einriss materialbedingt ist, wird dieser Fall im Rahmen unseres Garantieprogrammes (Allergan Plus) gedeckt. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Garantie.
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Wieviel kostet mich das Einsetzen von Brustimplantaten?
Die Kosten für eine Brustimplantatoperation sind davon abhängig, welchen Facharzt für Brustvergrößerungen Sie gewählt haben, wo die Operation durchgeführt wird und für welche Art von Implantaten Sie sich entschieden haben. Ihr Operateur wird Sie zu diesen Fragen gerne beraten.
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Kann ich mit Implantaten stillen?
Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich Brustimplantate negativ auf die Stillfähigkeit einer Frau auswirken. Aufgrund derzeitiger Erfahrungsberichte kann gesagt werden, dass Frauen mit Brustimplantaten generell in der Lage sind zu stillen. Es gibt außerdem keinerlei medizinische Hinweise darauf, dass Brustimplantate das Stillen beeinträchtigen. Eine Brustoperation kann sich jedoch auf die Form, die Funktion und die Empfindlichkeit der Brustwarze und des umgebenden Brustgewebes auswirken. Dies kann möglicherweise das Stillen für Sie erschweren. Wir empfehlen Ihnen etwaige Probleme mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme zu besprechen.
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Soll ich regelmäßig zur Mammografie gehen?
Gesunden Frauen im Alter von über 50 Jahren wird empfohlen, jedes zweite Jahr zur Mammografie zu gehen, um eine mögliche Brustkrebserkrankung frühzeitig erkennen zu können. Teilen Sie Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin vor einer Mammografie unbedingt mit, ob Sie Brustimplantate haben; in diesem Fall wird er/sie spezielle Mammografie-Techniken für Frauen mit Implantaten verwenden.
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Können Brustimplantate Krebs verursachen?
Es gibt bislang keine medizinischen Belege dafür, dass Frauen mit Brustimplantaten einem erhöhten Brustkrebsrisiko ausgesetzt sind. Nach einer Brustvergrößerung sollten Sie auch weiterhin Ihren Arzt aufsuchen, um die normalen Vorsorgeuntersuchungen zur Erkennung von Brustkrebs vornehmen zu lassen.
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Ich habe gehört, dass Brustimplantate Erkrankungen des Autoimmunsystems, wie etwa Rheuma, verursachen. Stimmt das?
Eine Überprüfung der neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse hat gezeigt, dass es keine überzeugenden Beweise dafür gibt, dass mit Silikongel gefüllte Brustimplantate Erkrankungen des Autoimmunsystems, einschließlich Rheuma in Muskeln und Gelenken, verursachen.
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